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Revolution in der Hüftchirurgie: Die Birmingham-HüfteEin neues Hüftgelenk und völlige Schmerzfreiheit nach der Operation – ein wünschenswerter Zustand, wie er ab sofort mit dem Birmingham-Hüftsystem sichergestellt werden kann. Die in Österreich lediglich an drei Abteilungen durchgeführte Birmingham-Methode, wird seit Beginn dieses Jahres auch erfolgreich an der Abteilung für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie im Landes-Krankenhaus Gmunden durchgeführt.„Der entscheidende Vorteil dieser Prothese liegt darin, dass wesentlich mehr Knochen erhalten werden können, der Schenkelhals nicht geopfert werden muss und die PatientInnen daher über ein wesentlich geringeres ‚Fremdkörpergefühl’ klagen und über ein wesentlich größeres Bewegungsausmaß, als mit einer herkömmlichen HTEP, verfügen“, erklärt Prim. Dr. Reinhold Dallinger, Leiter der Abteilung für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie am LKH Gmunden. Die Voraussetzungen:Voraussetzung für die Implantation eines „Birmingham-Hüftgelenkes“ ist das „richtige Alter“ der PatientInnen – bei Frauen maximal 55 Jahre, bei Männern maximal 65 Jahre. Vereinfacht gesagt: Besonders geeignet ist diese Methode für jüngere, sportlich aktive Menschen, die keine Osteoporose aufweisen. Primar Dallinger über den üblichen Verlauf nach einem Eingriff: „Der Patient ist nach der Operation weitgehend schmerzfrei, muss sieben Tage im Krankenhaus verbringen, und kann bei der Entlassung bereits nach neun Tagen wieder Rad fahren und nach vier Wochen bereits wieder Tennis spielen. Auch der Arbeitsausfall ist mit nur elf Tagen recht gering. Wir hoffen, mit diesem Hüftsystem vor allem ‚jungen’ HüftpatientInnen in punkto Beweglichkeit und Sportfähigkeit eine weitgehend normale Lebensqualität ermöglichen zu können.“ Für Auskünfte stehen gerne zur Verfügung:Prim. Dr. Reinhold Dallinger, Tel. Nr. 07612/796 Klappe 26200,
Abb.: Oberflächenersatzhüftendoprothese |
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