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Versetzung des Fersenbeins beseitigt Knick-Senkfuß

Typisches Kennzeichen ist, dass bei Patient mit einer unbemerkt gerissenen Sehne im Sprunggelenk ein zunehmend schmerzhaftes Einknicken des Fußes auftritt und der Patient nicht mehr zum Zehenstand fähig ist. In diesem Fall kann das LKH Gmunden mit einer orthopädischen Operation vom Leiden befreien.

Knicksenkfuß von hintenKnicksenkfuß von der Seite
Durch schleichenden Sehnenriss erworbener schmerzhafter Knicksenkfuß

Oberarzt Dr. Thomas Gruber: „Der Betroffene hat erhebliche Schmerzen im Bereich des inneren Knöchels. Der knickt nach und nach immer mehr ein und es ist nahezu unmöglich, am betroffenen Fuß auf die Zehen zu steigen. In diesem Fall ist meistens eine Sehne die das Fußgewölbe aufrecht hält gerissen. Mit einer Operation kann hier geholfen werden, die eine Verbesserung der aus dem Gleichgewicht geratenen Biomechanik des Fußes bewirkt. Der
Patient ist nach dieser Operation wieder schmerzfrei mobil“.

Ursache für diesen erworbenen Knicksenkfuß ist ein degeneratives bedingtes Abreißen der sogenannten Sehne des Musculus tibialis post. im inneren Längsgewölbe des Fußes. Bei leichten Formen kann durch orthopädisches Schuh-werk zunächst einmal Schmerzerleichterung erzielt werden. Meist bringt jedoch erst eine operative Umsetzung einer Sehne sowie eine Versetzung des Fersenbeins Schmerzlinderung und Heilung.

Gruber: „Diese degenerativen, schleichenden Sehnenrisse treten gehäuft ab dem 45.Lebensjahr mit Schmerzen zunächst im Bereich der Fußinnenseite meist einseitig auf. Nach der Operation besteht nicht nur eine deutliche Schmerzerleichterung sondern auch ein kosmetisch deutlich besseres Ergebnis, da wieder eine normale Gestalt des Fußes hergestellt wird.“ Der Spitalsaufenthalt beträgt meist vier bis sechs Tage. Aufgrund der notwendigen Sehnenumsetzung ist bis zum festen Einheilen der Sehne ein Unterschenkelgips für sechs Wochen zu tragen. Anschließende Physiotherapie beschleunigt den Heilungserfolg. Besteht ein Knicksenkfuß seit Kindheit an, muss je nach Alter und Schweregrad auf andere konservative bzw. auch operative Techniken zurückgegriffen werden.