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LKH Gmunden: Spezialisiert auf DiabetesDiabetes ist eine chronische Erkrankung. Die davon betroffenen Patienten brauchen eine langfristige und umfassende medizinische Betreuung vor Ort. Primarius Dr. Johann Ecker, ein hochspezialisierter und international anerkannter Diabetologe, leitet die Interne Abteilung des Landeskrankenhauses Gmunden: „Wir bieten unseren Patienten ein dreifaches Service: Eine eigene Diabetes-Ambulanz, eine moderne Bettenstation und ein umfangreiches Schulungsprogramm. Besonders wichtig ist uns, auf die Fußprobleme beim Diabetiker aufmerksam zu machen!“ Fußprobleme rechtzeitig entdecken!Diabetiker werden von Fußkomplikationen meist völlig überrascht. Aufgrund der Erkrankung kann die Empfindsamkeit im Fußbereich und auf der Fußsohle wesentlich gestört sein, d.h. ein Diabetiker mit diabetesbedingter Nervenstörung spürt am Fuß keinen Schmerz, weder Hitze noch Kälte, auch keine Druckstellen. Fehlt das Alarmzeichen Schmerz ist die Gefahr, dass vorhandene Verletzungen oder sogar schon ein fortgeschritteneres Fußproblem nicht wahrgenommen werden, sehr groß. „Wie bei unserem letzten Fall“ erzählt Prim. Ecker „Der Patient kam ins Spital, weil er den Nagel der großen Zehe verloren hatte. Er wusste zwar von seinem Diabetes, aber nicht, dass er eine Infektion am Fuß hatte. Wir im Landeskrankenhaus Gmunden haben es uns daher zur Routine gemacht, bei jedem Patienten generell auch die Füße zu untersuchen, um ev. vorhandene Diabetesschäden rechtzeitig zu entdecken!“ Zur Fußdiagnostik dienen hochsensible Instrumente. Fußdiagnose mit sensiblen InstrumentenZur Diagnose von Diabetes wird mit modernstem Know-how und technischem Equipment gearbeitet. Trotzdem sind die hochsensiblen Instrumente oft, gerade bei Fußproblemen, ganz einfache, wie zum Beispiel eine Stimmgabel, mit welcher das Vibrationsempfinden an den Füssen gemessen wird. Die Stimmgabel wird angeschlagen, an einen Fußknochen angesetzt und dann getestet, was der Patient spürt. Das Kälte-Wärme-Empfinden kann mit einem sog. Tip-Therm-Instrument untersucht werden. Das sog. Mikrofilament ist ein Nylonfaden ganz bestimmter Stärke, der beim Diabetiker an der Fußsohle nicht mehr wahrgenommen wird und sich daher auf Druck verbiegt. Zusammenarbeit mit dem LKH VöcklabruckHinsichtlich der Diagnostik arbeitet das Landeskrankenhaus Gmunden intensiv mit dem Landeskrankenhaus Vöcklabruck zusammen, wo mittels des Kernspintomographen auch eine MR-Angiographie möglich ist. Damit können zusätzliche Gefäßengstellen im Fußbereich dargestellt werden. |
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